Bücher für Bayern
Bayerns schärfste Zunge wurde 80
Bayerns schärfste Zunge wurde 80 - hier einige Pressestimmen und Impressionen von der großen Helmut-Zöpfl-Gala im Hofbräukeller in München.



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Neuerscheinungen
Rolf Peter Sloet
Tödliche Diamanten
Ein entführtes Mädchen. Ein spektakulärer Diamantenraub.

Ein Polizist im Wettlauf gegen die Zeit.

Es ist bereits dunkel, als sie den Bus verlässt. In ein paar Minuten würde sie zuhause sein.

Doch sie kommt nie dort an ...

Kriminalkommissar Igor Reisch erschüttert das Verschwinden eines Mädchens, da er das Opfer persönlich kennt. In einem Wettlauf gegen die Zeit versucht er alles, um sie zu finden.

Doch der Fall nimmt eine verhängnisvolle Wendung und Reisch verlässt den Polizeidienst.

Nun steht er am Abgrund. Ohne Job, ohne Rückhalt aus der Familie, ohne Perspektive beschließt er alles zu riskieren.

Jetzt fährt er einen Transporter der Luxusklasse, beladen mit Diamanten im Wert von über 90 Millionen Euro. Durch jede erdenkliche Sicherheitsmaßnahme geschützt, ist es fast unmöglich, die wertvolle Fracht zu stehlen. Fast ...

 
Peter Morsbach (Hrsg.)
Regensburger Almanach 2017
Regensburg sonnt sich im Glanz seiner Wohlhabenheit. Doch Sonne und Schatten sind Zwillinge ebenso wie Reichtum und Armut, die immer gemeinsam auftreten. Der diesjährige Regensburger -Almanach beleuchtet beide Seiten - Licht und Schatten einer reichen Stadt. Hohe Steuereinnahmen und Investitionen auf der einen Seite stehen Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit auf der anderen Seite gegenüber. Wie gestaltet sich in der Breite das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben in einer solchen Stadt, die einen Aufschwung genommen hat, der noch vor 20 Jahren unvorstellbar gewesen wäre? Welche Perspektiven bieten sich Menschen mit einer chronischen Behinderung, wie gestaltet sich die kulturelle Teilhabe?

Neben diesem Schwerpunktthema stehen wieder Menschen im Mittelpunkt, bekannte und weniger bekannte quicklebendige Originale und solche, die leider verstorben sind. Die Musikszene in ihren zahlreichen Facetten, die Literatur, der Sport und eine Chronik des Almanach-Jahres runden das breite Spektrum einer vielfältigen und vielschichtigen Stadtgesellschaft ab.

 
Herbert Becker
Die erstaunliche Reise der Kreszentia Haberstroh
Der Bayerische Wald im Jahr 1906 und München heute.

Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können -

und zwei Menschen, die sich für eine der beiden entscheiden müssen ...



Am Anfang des 20. Jahrhunderts war das Leben im Bayerischen Wald arbeits- und entbehrungsreich. Die Menschen waren fromm, und was der Pfarrer sagte, war für sie Gesetz. Doch die christliche Lehre war nicht das Einzige, woran sie glaubten. Sie lebten in einer magisch-mythischen Welt: Tote konnten zurückkehren, in unteririschen Gängen hausten Erdmännlein und Erdweiblein und die Frau in dem alleinstehenden Hof am Dorfrand war vielleicht eine Hexe.

Ganz anders in der Großstadt der Gegenwart. Dort ist ein Leben ohne Computer und Mobiltelefon undenkbar. Die Religion spielt kaum mehr eine Rolle, man glaubt an die Macht des Geldes und den technischen Fortschritt. Die Magie wohnt in PS-starken Autos und Markenkleidern, die Mythen ranken sich um die Stars aus dem Film- und Showgeschäft.

Welche der beiden Welten ist die bessere? In welcher würde man lieber leben?

Für Kreszentia und Eduard stellt sich diese Frage, denn ein einzigartiges kosmisch-physikalisches Phänomen ermöglicht ihnen die Reise von der einen Welt in die andere. Vorausgesetzt, das Schicksal greift nicht auf unerwartete Weise ein ...

 
Edmund Engl
Eitlbrunn und seine Geschichte
In dieser Ortschronik über Eitlbrunn und seinem ehemaligen Gemeindegebiet werden, neben der mehr als achthundertjährigen Siedlungsgeschichte, eine Vielzahl interessanter Ereignisse und erstaunlicher Geschichten erzählt, die sich im Laufe der Jahrhunderte hier ereigneten. So dürfte den Allerwenigsten bekannt sein, dass mit "Rüdiger dem Aetelprunner" bereits im Jahr 1288 ein Eitlbrunner Bürger urkundlich erwähnt wird, ebenso wie die Geschichte von Schwester Eustachia Bauer, die -Anfang des 20. Jahrhunderts in den Orden "Genossenschaft der Schwestern vom göttlichen Heiland" eintrat und im Rahmen ihrer Missionstätigkeit jahrelang in Assam, Indien, tätig war. Auf das älteste noch erhaltene Gebäude des Ortes verweist heute eine Gedenktafel, die die Jahreszahl 1604 trägt. Dieses Gebäude beherbergt seit dieser Zeit das Wirtshaus von Eitlbrunn und ist damit eines der ältesten durchgehend geöffneten Wirtshäuser der Welt.

Mit diesem Buch soll die Geschichte des Ortes lebendig gehalten und dem Leser der Blick in die einzigartige Vergangenheit von Eitlbrunn ermöglicht werden.

 
Eichner, Ambrozy, Kern
Gheirat werd, hams gsagt ...
In Erinnerung an die berühmte Landshuter Hochzeit von 1475, bei der die polnische Königstochter Hedwig den bayerischen Herzogssohn Georg geheiratet hat, feiern die Landshuter Bürger alle vier Jahre dieses Fest, vier Wochen lang, mit über 2000 aktiv Mitwirkenden und mehr als 100 000 Besuchern aus aller Welt.

Die Landshuterinnen Heidi Eichner und Stephanie Ambrozy haben das historische Spektakel in ein freches, modernes Märchen gepackt. Unterstützung holten sie sich bei dem Bogener Thomas Kern, alias "Hans", der als Minnesänger in witzigen Reimen den geschichtlichen Hintergrund erklärt und durch die einzelnen Kapitel leitet. Das Märchen selbst führt uns, liebevoll erzählt und zauberhaft illustriert, durch Kindheit und Jugend von Hedwig und Georg bis zum Tag der großen Hochzeit. Diese hätte aber um ein Haar gar nicht statt gefunden, denn einen Tag vor dem großen Fest wollen Braut und Bräutigam alles absagen! Was da passiert ist, und wie letztendlich doch alles seinen Weg nahm, das erzählt uns "Gheirat werd, hams gsagt ...".

Eine frische Erzählung, romantisch, lustig, gewürzt mit bayerischem Dialekt, die nicht nur den kleinen Lesern Freude machen wird. Die Landshuter Hochzeit findet heuer vom 30. Juni bis zum 23. Juli statt, in diesem Sinne: "Himmel Landshut, tausend Landshut, gheirat werd, hams gsagt ..."!
Mathias Petry
Hudlhub
Hudlhub - das ist der Name einer bayerischen Gemeinde, in der der ganz normale Wahnsinn tobt. Hudlhub, das ist dort, wo der Himmel noch weiß-blau ist und wo jeder noch jemanden kennt, der jemanden kennt, der weiß, wie´s geht. Was manchmal ja auch hilfreich sein kann. Zum Beispiel, wenn  Auftragskiller inmitten der idyllischen Gemeinde auf die Suche nach einer entführten Rasse-miezekatze gehen.

Hudlhub ist kein klassischer Heimatkrimi. Der Roman bietet einen bisweilen satirischen Blick auf das bayerische Dorfleben und spielt mit Heimatkrimi-Elementen.

 

Erfunden hat diese Welt von Hudlhub der Autor, Journalist und Musiker Mathias Petry. Er kam als Kind nach Bayern. Trotz seiner Herkunft jenseits des Weißwurstäquators - die Eingeborenen bezeichnen solcherlei Menschen bekanntlich gerne als "Preißn" - fand er in Bayern eine äußere und innere Heimat. Bereits in den 90er Jahren feierte er Erfolge in der Bayern-Pop-Szene.

Seiner Wahlheimat setzt er im Projekt Hudlhub ein Denkmal. Die Besonderheiten der Sprache, die Eigenheiten seiner Bewohner, die Hemdsärmeligkeit der Politik - Mathias Petry blickt beim Schreiben wie auch beim Musizieren stets mit einer gescheiten Portion Humor und immer liebevoll auf die Eigenheiten seiner Heimat.

Seinen Hudlhub-Roman hatte Mathias Petry schon im Selbstverlag im kleinen Rahmen veröffentlicht, im SüdOst-Verlag bekommt er nun die Plattform, um überregional neue Leser zu finden, die womöglich nach der Lektüre sagen werden: "Sind wir nicht alle ein bisschen Hudlhub?"

 
Hubertus Hinse
Drudenherz
Die alte bayerische Sagenwelt erwacht zum Leben ...



- Ein Tipp für Fans von "Supernatural" und "Grimm" -



Zerfetzte Hühner, Vandalismus, lautes Heulen in der Nacht. Man könnte meinen, die Wilde Jagd wäre über den Rosnerhof hergefallen. Doch stattdessen ermitteln Polizei und Ordnungsamt Nittendorf gegen Jungbäuerin Franziska. Sie steht kurz vor dem Ruin und überlegt, das elterliche Erbe an einen Baulöwen zu verkaufen. Nur ihre rätselhafte Freundin Rosalie hält sie noch davon ab. Dann macht Hias vom Ordnungsamt eine schreckliche Entdeckung: Ein mordlüsternes Wesen treibt sich am Hof herum, weder Mensch noch Tier. Der Holzhetzer ist gekommen und macht den Weg frei für den Bilmesschnitter, den alten Korndämon aus den oberpfälzer Sagen. Eh sich Hias versieht, gerät er in einen Strudel unglaublicher Ereignisse: Die alten Sagen und Legenden - sie sind alle wahr!



www.drudenherz.de

 
Corinna Wallner / Andreas Reitinger
Geschichten für Schulkinder
Sieben einfühlsame und anrührende Geschichten für Schulkinder hat Corinna Wallner in diesem Band vereint. Die Autorin erzählt von einem Mädchen, das wegen ihres Aussehens ausgelacht wird - bis es seine wahre Schönheit entdeckt, und von einem Schneemann mit Herz, der eine erkrankte Mutter schneller gesunden lässt. Wir erfahren, dass Weisheit Angst überwindet, der schönste Urlaub nicht in weiter Ferne liegen muss oder etwa eine Stimme, rein wie frisches Quellwasser, Herzen erweicht. Und ein wundersames Weihnachten lässt uns innehalten, mitfühlen und erfreuen. Die lebendigen Illustrationen von Andreas Reitinger ergänzen in liebenswerter Weise dieses reizende Buch.

 
Angela Kreuz
Straßenbahnträumer
Jens hat in Hamburg Schiffbruch erlitten und ist aus der richtigen Großstadt nach Regensburg zurückgekehrt. Er jobbt in einer Provinz-Agentur für Werbung auf Firmenwägen, obwohl er als Künstler hoch hinaus wollte. Seit dem Suizid seines besten Freundes Frank ist er wie gelähmt - Schuldgefühle, Ängste und Selbstzweifel quälen ihn. In seiner desolaten Lage verliebt er sich ausgerechnet in die neue Nachbarin, die als Street-Art-Aktivistin der Werbeindustrie den Kampf angesagt hat und nachts Plakate "umbaut". Trespass ist überzeugte Singlefrau, der ihre Unabhängigkeit heilig ist. Jens’ Großvater war nach dem Krieg Schaffner bei der Regensburger Straßenbahn gewesen - bis zu deren Stilllegung in den 60er Jahren - und hat Jens seine maßstabsgetreuen Modelle vermacht. Um der Realität zu entfliehen, lässt Jens in seinen Tagträumen die alte Tram wieder durch die Stadt rattern. Doch er muss in die Gänge kommen und etwas unternehmen, wenn er Trespass für sich gewinnen will.

 
Peter Schmoll
Me 109
Mit seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten!

Bis heute legendär gilt sie als DAS Jagdflugzeug der Deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Das Buch vermittelt einen Überblick zu Produktion und Einsatz der Me 109. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges war die Me 109 der Standardjäger der Luftwaffe und sorgte mit ihren überlegenen Flugleistungen für die Luftherrschaft an allen Fronten. Mit Fortdauer des Krieges stieg der Verschleiß an Flugzeugen ständig an. Damit die Verluste ausgeglichen werden konnten, entschloss sich das Reichsluftfahrtministerium für eine Großserienproduktion der Me 109 bei den Erla-Maschinenwerken in Leipzig, den Wiener Neustädter Flugzeugwerken und der Messerschmitt GmbH Regensburg. Die größten Einschnitte in der Produktion ergaben sich aus den vernichtenden Luftangriffen der USAAF auf diese drei Flugzeugwerke 1943/44. Im weiteren Verlauf des Krieges wurden Fremd- und Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene in der Produktion eingesetzt. Ingenieure berichten unter "Streng geheim" über Sabotage und den damit verbundenen Problemen. Ein dunkles Kapitel ist die Produktion durch KZ-Häftlinge. Exemplarisch wird die Produktion der Me 109 im KZ-Flossenbürg betrachtet. Über 3000 KZ-Häftlinge arbeiteten dort in der Rüstungsproduktion.

Im zweiten Kapitel "Einsatz der Me 109" kommen ehemalige Flugzeugführer aus dem Zweiten Weltkrieg zu Wort, die das große Sterben der Luftwaffe überlebt haben. Sie gehörten damals zu einer jungen Elite und hatten enorme blutige Verluste. Angesichts der materiellen Überlegenheit der Alliierten an allen Fronten war jeder Einsatz für sie ein Rendezvous mit dem Tode. Ihre fesselnden Berichte von Erfolgen, Verwundungen, Entbehrungen und Tod gehen jedem -Leser unter die Haut und bezeugen bis heute die Sinnlosigkeit von Kriegen.

Ca. 300 Seiten mit 250 seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten vermitteln dem Leser einen intensiven Eindruck über das damalige Zeitgeschehen.